Berlin-Kreuzberg : Betrunkener Motorradfahrer will angeben - und prallt gegen Baum

Ein Motorradfahrer ist Mittwochabend bei einem Schnellstart auf dem Mehringdamm verunglückt. Er war vorher durch seine aggressive Fahrweise aufgefallen - und betrunken war er auch noch.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Mit 1,55 Promille Alkohol im Körper ist ein 48 Jahre alter Motorradfahrer am Mittwochabend auf dem Mehringdamm in Kreuzberg verunglückt.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei um 21.30 Uhr an der Kreuzung zur Kreuzbergstraße. "Der Mann war Zeugen zuvor schon durch seine sehr rasante, aggressive Fahrweise aufgefallen", schilderte ein Polizeisprecher die Ereignisse. Er habe mit seiner Kawasaki ZRX 1100 in kurzer Zeit mehrere Spurwechsel in hoher Geschwindigkeit ausgeführt. An der Kreuzung musste er wegen einer roten Ampel stoppen.

Als die Ampel auf Grün sprang, fuhr der Mann an. "Er hat stark beschleunigt", hieß es bei der Polizei. Offenbar zu stark: Der 48-Jährige verlor bei seinem Schnellstart die Kontrolle, geriet mit einem Reifen an den linken Bordstein und schleuderte dann auf den begrünten Mittelstreifen. Dort prallte er gegen einen Baum und blieb verletzt liegen. Das Motorrad rutschte noch zwanzig Meter weiter. Ein Passant wäre laut Polizei beinahe von der Kawasaki getroffen worden.

Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, rochen sie gleich die Fahne des Motorradfahrers. Sie ließen ihn pusten und stellten fest, dass er offenbar fahruntüchtig war. "Die Beamten regten eine Blutentnahme an, beschlagnahmten den Führerschein und stellten das Unfallkrad für ein technisches Gutachten sicher", heißt es im Polizeibericht.

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