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Berlin-Mitte : Messerattacke im U-Bahnhof: Opfer außer Lebensgefahr

Unbekannte Täter schlugen auf einen 25 Jahre alten Mann ein, stachen ihm in den Bauch und beförderten ihn anschließend mit weiteren Tritten auf das Gleisbett der U-Bahnstation Klosterstraße. Die Täter flüchteten.

Ein Rettungswagen im Einsatz. (Symbolfoto)
Ein Rettungswagen im Einsatz. (Symbolfoto)Foto: dpa

Der junge Mann, der bei einer Messerattacke im U-Bahnhof Klosterstraße schwer verletzt wurde, ist laut Polizei inzwischen außer Lebensgefahr. Er war nach der Tat notoperiert worden.

Das 25-jährige Opfer war mit seinem 24 Jahre alten Freund in der U-Bahn der Linie 2 unterwegs, als sie aus einer Personengruppe heraus angepöbelt wurden. Die Gruppe folgte den jungen Männern, als sie an der Haltestelle Klosterstraße ausstiegen. Zwei Personen aus der acht- bis neunköpfigen Gruppe schlugen plötzlich auf den 25-Jährigen ein, einer der Täter stach ihm mit einem Messer in den Bauch und verletzte ihn schwer. Danach beförderten sie ihr Opfer mit Tritten auf das Gleisbett und flüchteten.

Der 24-jährige Freund des Schwerverletzten zog ihn von den Gleisen wieder auf den Bahnsteig. Er kam in ein Krankenhaus. Sein Begleiter blieb unverletzt. Am Bahnsteig konnten die Polizisten Beweismittel sicherstellen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernommen. Bislang gebe es noch keine weiteren Erkenntnisse, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

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