Berlin-Mitte : Polizeiauto bei Blaulichtfahrt verunglückt

Am Freitagabend kam es in Mitte zu einem Zusammenstoß eines Polizeifahrzeugs mit einem anderen Auto. Das Polizeiauto war auf Einsatzfahrt und befuhr einen Abschnitt, der Straßenbahnen vorbehalten ist.

Während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn ist ein Funkwagen am Freitagabend in Mitte mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurde nach Polizeiangaben "glücklicherweise niemand schwer verletzt". Der 46-jährige Polizist fuhr gegen 20.50 Uhr in der Bernhard-Weiß-Straße in Richtung Alexanderplatz. Als er die Alexanderstraße überfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit dem VW eines 21-Jährigen, der in der Otto-Braun-Straße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße fuhr. Dieser prallte mit seinem Auto gegen einen Ampelmast. Der 21-Jährige sowie die beiden Insassen des Polizeifahrzeugs erlitten einen Schock und ließen sich ambulant behandeln. Der 46-Jährige Polizist beendete nach dem Unfall seine Dienstschicht. Die Ampel wurde stark beschädigt und fiel für mehrere Stunden aus.

Das Polizeiauto  befuhr einen Abschnitt, der der Straßenbahn vorbehalten ist. Die Ampel für den VW-Fahrer soll grün gewesen sein. Die Polizei ermittelt jetzt, wer den Unfall verursacht hat. Im Einsatz dürfen Streifenwagen mit Blaulicht und Sirene zwar rote Ampeln überfahren, sie müssen sich jedoch vorsichtig in eine Kreuzung hereintasten, so die Vorschrift. Möglich ist auch, dass der VW-Fahrer die Sirene überhört hat.  Nun soll der Unfalldatenschreiber ausgewertet werden, der in jedem Streifenwagen eingebaut ist.

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