Berlin-Moabit : Festnahme von international gesuchtem Mann

Bundespolizisten nahmen am Mittwoch einen international gesuchten Mann am S-Bahnhof Westhafen fest. Ihm wird vorgeworfen, bei der Einschleusung pakistanischer Staatsangehöriger nach Österreich geholfen zu haben.

Die Polizei im Einsatz. (Symbolbild)
Die Polizei im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa/Archiv

Der Bundespolizei gelang es am Mittwoch, einen international gesuchten Mann in Moabit festzunehmen. Gegen 10.30 Uhr überprüften die Beamten den 29-Jährigen auf dem S-Bahnhof Westhafen. Er wies sich mit einer gefälschten Identitätskarte als 30-jähriger Slowake aus. Durch einen Fingerabdruckabgleich ermittelten die Polizisten die wahre Identität. Der Mann ist Serbe - österreichische Behörden suchen ihn per Haftbefehl.

Er soll 2012 als Mitglied einer kriminellen Vereinigung in mindestens drei Fällen am Einschleusen pakistanischer Staatsangehöriger nach Österreich beteiligt gewesen sein. Vermutlich seit September 2012 hielt er sich unerlaubt in Deutschland auf und lebte hier unter gefälschter Identität. Damit hatte er unter anderem ein Konto eröffnet und einen Wohnsitz in Neukölln angemeldet.

Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er soll am Donnerstag dem Richter vorgeführt werden. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft entscheidet über die Auslieferung nach Österreich.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, mittelbarer Falschbeurkundung und unerlaubtem Aufenthalt im Bundesgebiet ein. ffe

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