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Berlin-Neukölln : Brand an BVG-Bus in der Hermannstraße

Die Berliner Feuerwehr musste Mittwochmorgen einen brennenden BVG-Bus in Neukölln löschen. Grund war ein technischer Defekt. Der Busfahrer musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

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Feuerwehrleute löschen einen Brand an einem Bus der BVG in der Neuköllner Hermannstraße.
Feuerwehrleute löschen einen Brand an einem Bus der BVG in der Neuköllner Hermannstraße.Foto: Anna Graefe

Mittwochmorgen hat ein BVG-Bus der Linie M44 in der Hermannstraße in Neukölln an der Ecke Juliusstraße Feuer gefangen. Laut Polizei lag der Grund für den Brand bei einem technischen Defekt.

Der Fahrer hielt an, nachdem er auf Rauchentwicklung im Motorraum aufmerksam geworden war, und ließ alle Fahrgäste aussteigen. Der Fahrer versuchte die Flammen zuerst selbst zu löschen - er musste danach mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Um 8.58 Uhr ging ein Notruf bei der Berliner Feuerwehr ein. Diese konnte die Flammen bald darauf löschen.

Der Bus ist inzwischen abgeschleppt und befindet sich auf dem Weg in eine Werkstatt der BVG, wie Sprecherin Petra Reetz mitteilte. Die Hermannstraße war zwischen der Juliusstraße und der Glasower Straße wegen der Aufräumarbeiten mehrere Stunden für Autos gesperrt. Gegen Mittag gab die Polizei die Straße wieder frei.

Im Februar brannte ein Doppeldeckerbus auf der Heerstraße in Spandau. Der Katalysator hatte Feuer gefangen. Die BVG hat nach zahlreichen Bränden, vor allem in Mercedes-Eindeckern, Brandmelder in ihre Busse eingebaut. 

Ein Jahr zuvor löste ein kaputter Scheibenwischer-Motor einen Brand an einem BVG-Bus in Reinickendorf aus.

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