Berlin-Reinickendorf : Mit Messer bedroht, auf Straße gerannt - und von Auto erfasst

Nach einer Auseinandersetzung mit einem bewaffneten 21-Jährigen rannte ein 13-Jähriger auf die Straße. Dort wurde er von einem Mercedes erfasst.

Felix Hackenbruch
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)
Im Dauereinsatz: Rettungssanitäter in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

In der Ollenhauer Straße in Reinickendorf hat ein 13-Jähriger am Montagabend gegen 19.20 Uhr nach einem Zusammenprall mit einem Auto schwere Kopfverletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei war der Junge zuvor mit einer Gruppe Jugendlichen auf dem Gehweg in eine Auseinandersetzung mit einem 21-Jährigen geraten. Im Verlauf des Streits hatte der 21-Jährige, der mit einem Messer bewaffnet war, den Jungen bedrohte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 13-Jährige daraufhin in Panik geraten und auf die Fahrbahn gerannt.

Mercedes erfasst den Jungen

Dabei übersah der Junge jedoch einen vorbeifahrenden Mercedes. Dessen 63-jähriger Fahrer konnte nicht mehr reagieren und erfasste mit seinem Auto das Kind. Durch den Zusammenstoß erlitt der 13-Jährige schwere Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wird.

Der bewaffnete 21-Jährige wurde von der Polizei festgenommen und wurde nach Aufnahme seiner Personalien und einer Blutentnahme für die Kriminalpolizei wieder auf freien Fuß gesetzt.

In einer früheren Version des Textes hatte es geheißen, der 21-Jährige sei Teil einer Gruppe Jugendlicher gewesen. Nach Polizeiangaben gehörte die Gruppe jedoch zu dem 13-jährigen Opfer. Auch dass der Beschuldigte eine Nacht in Untersuchungshaft verbracht habe, stimmte nicht. Wir bitten Sie diese Fehler zu entschuldigen.

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