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Berlin-Schöneberg : Einbrecher verwüsten Geschäftsstelle der Linkspartei

Einbrecher sind in die Linkspartei-Geschäftsstelle in der Feurigstraße eingedrungen, haben Technik gestohlen und vandaliert. Hinweise auf einen politischen Tathintergrund gibt es derzeit aber nicht.

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Einbrecher spazieren manchmal auch dreist zur Haustür herein (Symbolfoto).
Einbrecher spazieren manchmal auch dreist zur Haustür herein (Symbolfoto).Foto: dpa

Die "Rote Insel", die Bezirksgeschäftsstelle der Linkspartei in Schöneberg, ist Ziel von Einbrechern geworden. Der oder die Täter waren in das Treppenhaus des Gebäudes gelangt und hatten eine Feuerschutztür zum Parteibüro aufgehebelt. Anschließend stahlen sie laut Angaben des Geschäftsstellenleiters Norbert Seichter Drucker, Kopierer und ein Faxgerät. Außerdem wurden Schränke aufgerissen, Papiere auf dem Boden verteilt und Telefone aus der Wand gerissen. "Die Täter haben offenbar auch versucht, einen großen Farbdrucker zu stehlen, haben ihn aber nicht durch die Tür bekommen", sagte Seichter. Die Ermittler hätten aber keine Fingerabdrücke finden können. Vor einigen Jahren hat es zwei ähnliche Einbrüche gegeben, sagte der Seichter. Nun werde es einige Tage dauern, bis die Geräte ersetzt und alles aufgeräumt ist.

Unklar ist, wann sich der Einbruch ereignete. Bemerkt wurde er am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr; ein Mitarbeiter war auf die aufgehebelte Tür aufmerksam geworden. Er rief die Polizei.

Einen Teil ihrer Beute ließen die Einbrecher am Tatort zurück - entweder waren sie gestört worden oder hatten schlicht zuviel Beute gemacht, um alles wegzutragen. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei hatte der Einbruch keinen politischen Hintergrund; ein Einbruchskommissariat wurde mit den Ermittlungen betraut.

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