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Berlin-Siemensstadt : Explosion bei Siemens - Feuer unter Kontrolle

Den Brand auf einem Siemens-Betriebsgelände in Spandau haben 80 Feuerwehrleute inzwischen unter Kontrolle. Auch eine öffentliche Warnung und die Evakuierung eines Einkaufszentrums wurden wieder aufgehoben.

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Rauch steigt aus einem Gebäude auf dem Betriebsgelände von Siemens. Im Keller des Gebäudes waren mit Öl betriebene Kondensatoren in Brand geraten.
Rauch steigt aus einem Gebäude auf dem Betriebsgelände von Siemens. Im Keller des Gebäudes waren mit Öl betriebene Kondensatoren...Foto: Paul Zinken/dpa

Der Brand auf dem Siemens-Betriebsgelände an der Paulsternstraße ist unter Kontrolle. Dies bestätigte ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag. Das Feuer wurde um 11.50 Uhr gemeldet. Nach Angaben des Sprechers standen Kondensatoren im Keller eines zweistöckigen Gebäudes in Flammen. "Es ist zu einer starken Rauchentwicklung gekommen", sagte er dem Tagesspiegel. Die Rauchwolke war deutlich über dem Betriebsgelände zu sehen.

Ein Konzernsprecher sagte, der Brand sei in einem Testzentrum auf dem Betriebsgelände ausgebrochen. Es seien Tests mit Hochspannungsschaltern durchgeführt worden, dabei habe es aus bislang noch unklarer Ursache eine Explosion gegeben. Anschließend sei der Brand ausgebrochen. Verletzte habe es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht gegeben. Das Werk selbst sei nicht in Gefahr.

Nachdem das Feuer ausgebrochen war, löste die Feuerwehr einen Alarm aus: Im Umkreis von zwei Kilometern sollte die Bevölkerung Türen und Fenster geschlossen halten und etwaige Klimaanlagen ausschalten. So sollte verhindert werden, dass sich der Rauch in den Wohnungen der Umgebung verbreitet. Zusätzlich wurde ein angrenzendes Einkaufszentrum vorübergehend evakuiert. Sowohl die Warnung als auch die Evakuierung wurden gegen 14 Uhr wieder aufgehoben, sagte der Feuerwehrsprecher auf Nachfrage. Der Brand sei seit diesem Zeitpunkt unter Kontrolle und werde nicht mehr größer.

80 Feuerwehrleute und 20 Löschfahrzeuge sind seit dem späten Vormittag vor Ort. Die Löscharbeiten dauern weiter an.

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