Berlin-Spandau : Frau in Wohnheim getötet

Als Polizeibeamte am Sonntagabend ein Sozialwohnheim in Berlin-Spandau betreten, kommt ihnen ein 48-jähriger Mann entgegen. Er habe gerade eine Frau umgebracht. Die Beamten alarmieren den Rettungsdienst. Doch der Notarzt konnte die 36-Jährige nicht mehr reanimieren.

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Damit hatten die beiden Polizisten nicht gerechnet. Gerade waren sie am Sonntag gegen 17 Uhr in einem Wohnheim für finanziell schwach gestellte Menschen und Obdachlose am Falkenhagener Feld in Berlin-Spandau angekommen, um einen Haftbefehl zu vollstrecken – ein 45-jähriger Tatverdächtiger war nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Doch als die Beamten des Abschnitts 21 das Wohngebäude betreten wollten, kam ihnen ein 48 Jahre alter Mann entgegen, der ihnen sagte, er habe gerade eine Frau umgebracht.

Als die Polizisten ins Sozialwohnheim eintraten, sahen sie eine 36-jährige Frau schwer verletzt am Boden liegen. Sofort alarmierten sie den Rettungsdienst. Der Notarzt konnte die 36-Jährige nicht mehr reanimieren, wie Polizeisprecher Martin Dams am Sonntagabend mitteilte.

Der 48-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen. Die Ermittler der Mordkommission wurden gerufen, die Spezialisten der Polizeitechnik sicherten Spuren. Zum Motiv konnte die Polizei noch nichts genaues sagen – und auch nicht dazu, in welcher Beziehung die Personen zueinander standen. Details zur Tötungsart sollten noch nicht bekannt gegeben werden. Dazu soll erst der 48-Jährige verhört werden, der sich den aus anderem Anlass anwesenden Beamten sogleich als Täter offenbarte.

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