Berlin-Spandau : Mann bedroht Passanten und Polizei mit Axt

Im Falkenhagener Feld hat am Montag ein Mann mit einer Axt randaliert und dabei offenbar auch rechte Parolen gerufen. Als er Polizisten bedrohte, feuerten diese einen Warnschuss ab und nahmen den 30-Jährigen fest.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Ein offenbar psychisch erkrankter Mann hat am Montagnachmittag im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld randaliert und mehrere Menschen bedroht. Gegen 15.40 Uhr riefen mehrere Passanten die Polizei, weil der 30-Jährige, bewaffnet mit einer Axt, durch den Paul-Gerhardt-Ring lief. Dabei soll er fremdenfeindliche Parolen gerufen und Menschen mit der Axt bedroht haben. Zudem soll er in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Kiesteich randaliert haben.

Als die alarmierten Beamten den Mann in der Nähe des Großen Spektesees suchten, trat der Mann in einer Grünanlage zwischen Bäumen hervor und näherte sich den Polizisten. Dabei hielt er die Axt hoch vor dem Körper. Auf die Aufforderung der Beamten, die Axt wegzulegen, reagierte er nicht und rannte auf sie zu. Daraufhin feuerte einer der Polizisten einen Warnschuss ab. Das zeigte Wirkung: Der Angreifer blieb stehen und wurde vorübergehend festgenommen. Nach einer Blutentnahme und der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 30-Jährige dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts überstellt. Der offenbar psychisch Erkrankte soll heute zwecks Unterbringung in einem Krankenhaus einem Richter vorgeführt werden.

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