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Berlin-Spandau : Polizei stoppt völlig überladenen Fladenbrot-Transporter

Ein Transporter ist mit Broten vollgestopft, wird angehalten und gewogen. Ergebnis: Er ist 1500 Kilo zu schwer. Wie viele Fladenbrote sind das?

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Ist eigentlich viel Luft drin, oder?
Ist eigentlich viel Luft drin, oder?Foto: Imago

Es gibt mitunter Polizei-Meldungen, die aus dem Polizeipräsidium in Tempelhof verschickt werden, die mag man kaum glauben. Am Montag war's mal wieder soweit - ein Fall für Feinschmecker: "Kleintransporter mit Broten stark überladen".

Und das war passiert: Polizeibeamte hatten das Fahrzeug um 20 Uhr auf dem Brunsbütteler Damm entdeckt und daraufhin gestoppt. "Bei der Betrachtung des Transporters gewannen die Polizisten schnell den Eindruck, dass dieser zu viele Fladenbrote geladen hatte und forderten fachkundige Unterstützung an", berichtet die Polizei. Die hinzugerufenen Beamten der Autobahnpolizei seien dann mit dem Transporter zum Wiegen gefahren.

Er war aber nicht nur überladen, sondern hatte auch andere Mängel

Ergebnis der Kontrolle: "Das zulässige Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm wurde um 1520 Kilogramm überschritten." Mal angenommen, es handelt sich um ein gängiges Fladenbrot aus dem Supermarkt, dann beträgt das Gewicht 400 Gramm - macht laut Taschenrechner rund 3800 Fladenbrote zu viel.

Am Vormittag veröffentliche die Berliner Polizei schließlich ein Bild vom weißen Transporter: Die Fladenbrote, verstaut in bunten Plastikkisten, sind beeindruckend gut bis unters Blechdach verteilt - da nicken selbst Tetris-Spieler anerkennend mit dem Kopf.

Fladenbrot bis unters Dach: Dieses Bild zeigt den Transporter.
Fladenbrot bis unters Dach: Dieses Bild zeigt den Transporter.Foto: Polizei Berlin

Allerdings sind die Fladenbrote nur das eine. Der Transporter wies nämlich "einige Mängel" auf. Bilanz: "Unter anderem hatte die Windschutzscheibe einen Riss, die Zierblende des Kühlergrills war gebrochen und die Bremsbeläge vorne waren verschlissen." Dem 46 Jahre alten Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Ihn und den Halter des Transporters erwarten demnach nun Bußgelder für die Überladung und die festgestellten Mängel.

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