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Berlin-Spandau : Sechs Verletzte bei Unfall auf Heerstraße

Sieben Stunden war die Heerstraße in Spandau am Mittwoch wegen eines Unfalls gesperrt. Der Verkehr war lahmgelegt, viele Buslinien waren betroffen.

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Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)
Rettungskräfte im Einsatz. (Symboldbild)Foto: dpa

Nichts ging mehr im Westen Berlins: Ein schwerer Unfall auf der Heerstraße im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt hat am Mittwoch den Verkehr lahmgelegt. Ein 79-jähriger Autofahrer war auf der Kreuzung Wilhelmstraße gegen 11.30 Uhr mit einem rechts neben ihm fahrenden Wagen zusammengestoßen und hatte die Kontrolle über sein Auto verloren. Er schleuderte in die Gegenfahrbahn, rammte dort einen Wagen, erfasste einen Radfahrer und überschlug sich, wie die Polizei mitteilte. Sechs Menschen wurden verletzt, der Unfallverursacher, seine 76-jährige Beifahrerin und der Radfahrer schwer.
Die Heerstraße war sieben Stunden zwischen Magistratsweg und Gatower Straße voll gesperrt; in den umliegenden Straßen kam es zu erheblichen Staus – auch mit Folgen für die BVG, die hier ein großes Busdepot hat. Die Buslinien X34, M37, M49, 134, 135, 136 und 236 sowie die Umlandlinien wie etwa der Bus 638 nach Potsdam hatten lange Verspätungen, wie die BVG auf Twitter mitteilte. .
Die Verkehrslage ist an der Kreuzung ohnehin seit Wochen angespannt, weil sich tausende Autos jeden Tag über die Wilhelmstraße in den Süden Spandaus und nach Potsdam quälen. Sie alle mussten einen großen Umweg fahren, teils über Brandenburg. Denn die parallel verlaufende Gatower Straße wird bis Ferienende erneuert und ist gesperrt.

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