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Berlin-Tempelhof : Mietwagen rast in KZ-Denkmal am Columbiadamm

Ein 26-jähriger verursacht einen spektakulären Unfall. Er fuhr ohne Führerschein und deutlich zu schnell.

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SymbolbildFoto: dpa/Patrick Pleul

Am Dienstagabend um 23.40 Uhr ist auf dem Columbiadamm ein Mietwagen auf ein KZ-Mahnmal geprallt, wie die Polizei bestätigte. Zeugen berichten nach Angaben der Polizei, dass der BMW der Carsharing Firma "DriveNow" mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem Columbiadamm vom Platz der Luftbrücke in Richtung Flughafenstraße unterwegs war. Plötzlich verlor der 26-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte auf Höhe der Golßener Straße ungebremst auf das am Straßenrand aufgestellte KZ-Mahnmal. Sowohl das Mahnmal als auch der Wagen wurden beschädigt. Verschärfend kommt hinzu, dass der Fahrer des BMW den Mietwagen ohne Führerschein lenkte. Er hatte sich mit den Daten seiner Freundin in das Mietauto eingeloggt. Der Fahrer des BMW blieb unverletzt.

Das Carsharingunternehmen "DriveNow" lässt den Wagen abholen und prüft nun intern welche Konsequenzen auf den Fahrer zukommen.

Das Mahnmal erinnert an das Columbia-Haus, das zwischen 1934-1936 das erste Konzentrationslager auf Berliner Boden war.

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