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Bewaffnete Überfälle in Berlin-Friedrichshain : Schüsse auf der Warschauer Brücke

Auf der Warschauer Brücke wurden in der Nacht zu Montag zwei Kioske überfallen - der Täter hatte eine Schreckschusspistole dabei. Ein Verkäufer wurde verletzt.

Die Berliner Polizei (Symbolbild).
Die Berliner Polizei (Symbolbild).Foto: dpa

Mit einer Schreckschusspistole bewaffnet überfiel ein Mann in der Nacht zu Montag zwei Kioske auf der Warschauer Brücke in Friedrichshain. Wie die Polizei mitteilte, ging der 29-Jährige zunächst zu einem Backwarenverkaufsstand und bestellte etwas zu essen. Plötzlich zog er seine Waffe und forderte Geld. Als der 26-jährige Verkäufer kein Geld herausgab, schoss der Täter zwei Mal auf ihn; der Verkäufer erlitt durch den Knall einen Tinitus.

Ohne Beute ging der Mann zu dem daneben liegenden Reisemarkt und forderte auch hier Geld von dem 22-jährigen Verkäufer, der sich ebenfalls weigerte. Der 29-Jährige schoss erneut ein Mal in die Luft - dieses Mal blieb der Verkäufer unverletzt.

Anschließend flüchtete der Täter an der Haltestelle S-Bahnhof Warschauer Straße in die Straßenbahn der Linie M10 in Richtung Nordbahnhof. Polizisten konnten ihn an der Haltestelle Revaler Straße festnehmen. stb

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