Brandstiftung : Erneut Autos in Kreuzberg angezündet

In der Nacht zu Dienstag standen wieder Fahrzeuge in Flammen. Die CDU kritisiert LKA-Chef Haeberer wegen einer Äußerung während seines Vortrags zu Linksextremismus.

In der Nacht zu Dienstag standen wieder Fahrzeuge in Flammen. Ein 63-Jähriger sah gegen 22.30 Uhr, wie in der Charlottenstraße in Kreuzberg die Front eines Smarts brannte. Die Flammen zerstörten den Wagen fast vollständig. Durch die Hitze wurde auch ein danebenstehender Nissan beschädigt. Um kurz vor 2 Uhr brannte dann ein Wohnmobil an der Hasenheide in Kreuzberg. Zwar geht die Polizei in beiden Fällen von Brandstiftung aus, doch nur bei der ersten Tat liegt laut ersten Erkenntnissen des Staatsschutzes ein politisches Motiv vor. Die Zahl der Fahrzeuge, die aus politisch motivierten Gründen in Brand gesetzt wurden, ist damit auf 157 gestiegen.

Unterdessen ist LKA-Chef Peter-Michael Haeberer wegen einer Äußerung während seines Vortrags zu Linksextremismus im Innenausschuss in die Kritik geraten. Der LKA-Chef war dort am Montag auf die Brandanschläge eingegangen, die sich vor allem gegen hochwertige Fahrzeuge richten, und hatte dazu gesagt: „Würde ich meiner Frau einen Brillantring kaufen, und sie würde ihn unter einer Laterne liegen lassen, würde ich mich auch wundern.“ Der CDU-Landesvorsitzende Frank Henkel warf Haeberer vor, er unterstreiche mit der Äußerung „seine eigene Hilflosigkeit und macht Opfer zu Tätern“. tabu

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