Drogenfund : Polizei entdeckt Cannabisplantage in Marzahn

Ein leerstehendes Gebäude in Marzahn diente offenbar über einen längeren Zeitraum als Anbaustätte für verbotene Cannabis-Pflanzen. In dem ehemaligen Wohnhaus fand die Polizei 2000 Pflanzen, 14 Kilogramm Marihuana und diverse Anbau-Utensilien.

MarzahnPolizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch in einem leerstehenden Gebäude in Berlin-Marzahn eine Cannabisplantage mit über 2000 Pflanzen ausgehoben. Wie der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald, am Donnerstag mitteilte, wurden zudem 14 Kilogramm Marihuana-Blüten sichergestellt. Der mutmaßliche Plantagenbetreiber sei festgenommen worden. Der 42-Jährige sollte am Donnerstag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin hatten Einsatzkräfte am Mittwoch das leerstehende Wohngebäude in der Hönower Straße sowie die Brandenburger Privatwohnungen der drei 27 bis 42 Jahre alten Tatverdächtigen durchsucht. Gegen den ältesten der Männer wird wegen bandenmäßigen Anbaus von Betäubungsmitteln ermittelt. Ihm drohen im Falle einer Verurteilung mindestens zwei Jahre Haft.

Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden wurde die Plantage professionell betrieben. Sie war mit Be- und Entlüftungsanlagen, Wachstumslampen und Bewässerungsvorrichtungen ausgestattet. Aus Cannabispflanzen werden die Rauschmittel Haschisch und Marihuana gewonnen. (iba/ddp)

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