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Einen Monat nach Unfall in Berlin-Köpenick : Mann stirbt an Brandverletzungen

Am 20. Dezember wurde ein Mann mit lebensgefährlichen Brandwunden in der Friedrichshagener Straße entdeckt. Nun ist der Mann gestorben. Die Obduktion bestätigt: Es war ein Unfall.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Einen Monat lang hatte der 36-Jährige um sein Leben gekämpft. Am 20. Dezember 2015 war er um 3.50 Uhr mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in der Friedrichshagener Straße in Köpenick gefunden worden. Ein Taxipassagier hatte den Mann am Straßenrand entdeckt. Am Ende verlor er seinen Kampf: In der vergangenen Woche, so die Polizei am Dienstag, starb der Mann in einem Krankenhaus. Er hatte das Bewusstsein nach Angaben einer Sprecherin nicht mehr wieder erlangt.

Nach dem Fund des Verletzten hatte zunächst eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen, da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden konnte. Bereits nach wenigen Tagen war man aber von einem Unfall ausgegangen. Eine Obduktion bestätigte nun diese Einschätzung. "Er muss sich selbst entzündet haben", sagte eine Sprecherin. Über die genauen Umstände dieses Unfalls bewahrte die Polizei aber auch am Dienstag weiter Stillschweigen.

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