Einsatz auf der Spree : Wasserschutzpolizei rettet Lebensmüden

Die Wasserschutzpolizei hat am Montag einen Lebensmüden vor dem Ertrinken gerettet. Ein aufmerksamer Passant hatte zuvor die Polizeistreife verständigt.

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Der 31-jährige Passant sah gegen 12.30 Uhr den Mann von der Treskowbrücke in Oberschöneweide in die Spree springen. Er rief und winkte laut nach der Wasserschutzpolizei, die auf der Spree gerade Streife fuhr. Nachdem die Beamten mit ihrem Boot den 54-Jährigen erreicht hatten, sprang ein Polizist, der sich zwischenzeitlich einen Schutzanzug übergestreift hatte, ins Wasser und schwamm mit dem Mann zur nächstgelegenen Steganlage. Ein Notarzt versorgte den Geretteten, der nicht in Lebensgefahr war und brachte ihn dann in ein Krankenhaus. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 54-Jährige sich in suizidaler Absicht von der Brücke gestürzt hatte.

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