Feuer in der Marina Lanke : Verdacht auf Brandstiftung verdichtet sich

Wovon die Ermittler schon zu Beginn ihrer Arbeit ausgingen, verdichtet sich nun: Der Großbrand im Spandauer Yachthafen Marina Lanke ist offenbar vorsätzlich gelegt worden.

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Das letzte Foto. Viele Fans der Marina-Lanke-Werft besuchten den Brandort, um sich ein Bild von der Zerstörung zu machen. Die meisten waren zugleich erleichtert, dass sie ihre Schiffe in der vom Brand verschonten Nachbarhalle eingewintert haben. Foto: Thilo RückeisWeitere Bilder anzeigen
11.01.2011 08:43Das letzte Foto. Viele Fans der Marina-Lanke-Werft besuchten den Brandort, um sich ein Bild von der Zerstörung zu machen. Die...

„Wir gehen nach den derzeitigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt“, sagte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel und bestätigte damit einen Verdacht, von dem der Tagesspiegel bereits am Tag nach dem Brand aus Ermittlerkreisen erfahren und darüber berichtet hatte.

Allerdings dauerten die Ermittlungen zu dem Feuer in dem Yachthafen an der Schafen Lanke in Spandau noch an. Zu Details wolle sich die Polizei daher nicht äußern. Bei dem Brand am 11. Januar war ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.

Eine 500 Quadratmeter große Werfthalle mit teilweise großen Yachten und ein angrenzendes Bürogebäude brannten in der Nacht komplett nieder. Rund 120 Feuerwehrleute waren bis in den Morgen im Einsatz.

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