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Feuerwehreinsatz in Berlin-Friedrichshain : Trinkwasser sprudelt nach Wasserrohrbruch auf Straße

Mindestens 150 Liter Trinkwasser pro Minute sprudelten am Dienstagabend in Berlin-Friedrichshain aus einem geplatzten Wasserrohr. Die Anwohner mussten von den Wasserbetrieben versorgt werden.

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Foto: dpa

Bei eisigen Temperaturen platzte am Dienstagabend um kurz nach 21 Uhr an der Kreuzung Lange Straße Ecke Krautstraße in Berlin-Friedrichshain eine Wasserleitung. Laut Feuerwehr sprudelten pro Minute bis zu 150 Liter Trinkwasser aus. Der Gehweg wurde unterspült sowie eine angrenzende Laterne. Nach und nach bildete sich ein Krater, Steinplatten des Gehweges verloren an Halt und fielen in ein Loch, aus dem minutenlang Wasser sprudelte. Das Wasser gefror, Wege und Straßen wurden rutschig, unter der Glättegefahr drohten Unfälle. Die Rüsttruppe der Feuerwehr musste die instabil gewordene Laterne umlegen, damit sie niemanden gefährden kann, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Gegen 23.40 Uhr war die Lage unter Kontrolle, wie es hieß.

Da es sich um eine Trinkwasserleitung handelt, sind die Berliner Wasserbetriebe zuständig. Ursache für das geplatzte Rohr seien die "Witterungsverhältnisse in Kombination mit altersschwachen Rohren" gewesen. Bis zum Mittwochnachmittag sollte der Schaden behoben sein. 130 Wohneinheiten waren ohne Trinkwasser und wurden mit Wasserbeuteln von den Berliner Wasserbetrieben versorgt, "damit sie sich morgens einen Kaffee kochen konnten", sagte die Sprecherin.

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