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Feuerwehreinsatz in Berlin-Spandau : Gashochdruckleitung bei Bauarbeiten beschädigt - Gas strömt nicht mehr aus

In Staaken ist bei Bauarbeiten eine Gashochdruckleitung beschädigt worden. Die Feuerwehr war zeitweilig mit über 80 Einsatzkräften vor Ort, inzwischen entspannt sich die Situation.

Ein Löschzug der Feuerwehr (Symbolbild).
Ein Löschzug der Feuerwehr (Symbolbild).Foto: Thilo Rückeis

Im Spandauer Ortsteil Staaken läuft zur Stunde ein Großeinsatz der Berliner Feuerwehr. Um 8.56 Uhr war in der Einsatzstelle ein Notruf eingegangen, nachdem ein Bagger bei Bauarbeiten im Seegefelder Weg eine Gashochdruckleitung beschädigt hatte.

Laut Angaben von Feuerwehr-Sprecher Bernd Bruckmoser strömt inzwischen aber kein Gas mehr aus. "Die Mitarbeiter der Netzgesellschaften haben das Leck provisorisch abgedichtet", sagte er dem Tagesspiegel. Nun werde eine Baugruppe ausgehoben und das beschädigte Rohr ausgetauscht. Die Feuerwehr, die am Morgen mit 81 Einsatzkräften vor Ort gewesen war, sichert nur noch mit einer kleinen Resteinheit.

Weil in den Morgenstunden Gas unter Druck ausgetreten war, waren die umliegenden Wohnhäuser geräumt worden. Etwa 40 bis 50 Personen waren betroffen. Inzwischen sind nur noch die angrenzenden Häuser für die Bewohner gesperrt. "Wir haben auch den Flughafen Tegel über die Gaswolke informiert", sagte ein Feuerwehr-Sprecher dem Tagesspiegel am Vormittag. Dort könne man gegebenfalls die Ein- und Ausflugzone verändern. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist noch nicht klar. Gashochdruckleitungen führen Gas vom Umland nach Berlin hinein. (fha)

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