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Flucht vor der Polizei : Mann stirbt in brennendem Auto

Er flüchtete vor der Polizei und verunglückte tödlich: In Strausberg ist ein Mann am Dienstagabend in seinem Auto verbrannt. Der Tote ist noch nicht identifiziert.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Beim Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, ist ein Mann am Dienstagabend in Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland) bei einem Unfall in seinem Auto verbrannt. Bislang konnte der Mann nicht identifiziert werden.

Wie die Polizeidirektion Ost am Mittwoch mitteilte, war der Mann um 20.30 Uhr in der Hohensteiner Chaussee zufällig einer Streife aufgefallen. Der Mann kam den Beamten in seinem Auto entgegen. "Als der Fahrer die Streife sah, gab er Gas", sagte ein Polizeisprecher. Offenbar wollte der Mann dem Streifenwagen entkommen. Die Beamten wendeten, schalteten das Blaulicht ein und fuhren dem Opel hinterher.

In der Elisabethstraße überholte der Flüchtende einige andere Autos. Er streifte zwei Fahrzeuge, die ihm entgegenkamen. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug: "In der Folge kollidierte der Wagen mit einem Bordstein, geriet ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab", heißt es im Polizeibericht.

Das Auto stieß gegen einen Strommast für die Straßenbahn. Der Betonmast kippte um und stürzte auf den Opel. Laut Polizei fing das Fahrzeug Feuer. Der Mann war im Auto eingeklemmt worden und konnte sich nicht mehr befreien. Er starb in dem brennenden Fahrzeug.

Aufgrund seiner Verletzungen konnte der Tote bis zum Mittwochmittag noch nicht identifiziert werden. Nun soll der Mann obduziert werden. Geklärt werden soll auch, ob der Mann möglicherweise unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. "Wir wollen wissen, warum der Mann die Flucht ergriff", sagte der Polizeisprecher.

Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Unfallwagen vor kurzem verkauft worden sein. Das Fahrzeug war laut Polizei Landkreis Teltow-Fläming zugelassen.

 


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