Flughafen Schönefeld : Pilot schließt Betrunkenen vom Flug aus

Weil er betrunken war und sich dem Bordpersonal widersetzte, wurde ein Italiener am Donnerstagvormittag vom Flug ausgeschlossen. Bundespolizisten mussten ihn wegtragen.

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Der 50-Jährige aus Italien wollte am Donnerstagvormittag vom Flughafen Schönefeld nach Rom fliegen. Gegen 10.30 Uhr betrat er den Flieger. Trotz der frühen Stunde hatte sich der Mann schon gehörig betrunken; laut Bundespolizei hatte er 1,5 Promille Alkohol im Atem.

"Er widersetzte sich den Anordnungen der Flugbegleiter und verhielt sich äußerst unkooperativ", hieß es bei der Bundespolizei. Der Kapitän des Flugs entschloss sich deshalb, den Mann vom Flug auszuschließen - doch der Betrunkene wollte nicht so recht. "Er kam der Aufforderung nur widerwillig nach", so die Bundespolizei. Am Ausgang klammerte sich der Mann sogar an der Tür des Fliegers fest, um das Flugzeug nicht verlassen zu müssen.

Vier Bundespolizisten waren nötig, um den Mann von der Tür zu lösen. Die Beamten trugen den 50-Jährigen über die Gangway zurück ins Terminal. Erst dann war der Mann bereit, die eigenen Beine wieder zu benutzen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

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