Update

Friedrichshain : Offenbar nicht ausgedrückte Zigarettenkippe sorgt für Großbrand

Etwa 90 Feuerwehrmänner waren an den Löscharbeiten in der Stralauer Allee beteiligt. Auslöser des Brandes war ersten Erkenntnissen zufolge eine brennende Couch auf einem der Balkone.

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichshain hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Noch Stunden nach dem Ausbruch des Feuers am Samstagmorgen waren rund 90 Feuerwehrmänner mit den Löscharbeiten beschäftigt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Der Brand wurde offenbar durch eine Zigarettenkippe ausgelöst. Foto: dapdAlle Bilder anzeigen
Foto: dapd
10.12.2011 13:45Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichshain hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Noch Stunden nach dem...

Ein offenbar durch eine Zigarettenkippe ausgelöster Brand in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichshain hat für einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr gesorgt. Am Samstagmorgen war der Brand in der Stralauer Allee gemeldet worden.
Erst am frühen Nachmittag war das Feuer vollständig gelöscht, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Der Altbau musste komplett evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Zwischenzeitlich waren rund 90 Feuerwehrmänner im Einsatz, wie der Sprecher sagte. Bis zum Nachmittag war die Stralauer Allee komplett gesperrt. Mithilfe eines Teleskopmasten brachen sie das Dach auf, um die einzelnen Glutnester zu löschen. Um den Wasserschaden in den darunterliegenden Wohnungen möglichst gering zu halten, wurden Wasserrinnen aufgebaut. Er gehe dennoch davon aus, dass das ganze Haus vorerst unbewohnbar sei, sagte der Sprecher.

Zigarettenkippe soll Brand verursacht haben

Auslöser des Brandes soll eine Zigarettenkippe gewesen sein, die einer der Bewohner einer Wohngemeinschaft im Dachgeschoss nicht richtig ausgedrückt hatte. Durch die Kippe fing offenbar ein Sofa auf dem Balkon Feuer. Wenig später griffen die Flammen auf das Haus über.
Nach Angaben des Sprechers wurden die rund 25 Bewohner zunächst in einem Bus der Feuerwehr versorgt. Ein Teil von ihnen kümmerte sich selbst um eine Unterkunft. Elf Bewohner und ein Hund wurden vom Bezirksamt in Notunterkünften untergebracht. (dapd)

1 Kommentar

Neuester Kommentar