Gastwirt Sebastian P. aus Gatow : Schüsse aus Frust: 13 Jahre Haft gefordert

Gegen den Gatower Gastwirt, der in Schöneberg aus Frust in eine Gruppe geschossen und einen 22-jährigen Mann schwer verletzt haben soll, verlangte die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft. Die Verteidigung sieht dagegen keinen Tötungsversuch, sondern ein Unglück.

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Gegen den Gatower Gastwirt, der in Schöneberg aus Frust in eine Gruppe geschossen und einen 22-jährigen Mann schwer verletzt haben soll, verlangte die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft. Gezielt habe Sebastian P. auf die Gruppe gefeuert, stand am Freitag für den Ankläger fest. Er forderte einen Schuldspruch wegen versuchten Mordes. Die Verteidigung plädierte dagegen auf eine „sehr weit darunter liegende Strafe“. Es sei kein Tötungsversuch gewesen, sondern ein Unglück. Ein Schuss habe sich gelöst.

Der 28-jährige P. war am 6. Oktober 2012 mit einem geladenen Revolver unterwegs. Er wollte ursprünglich zu seiner Freundin, weil sie seine Anrufe ignoriert hatte. An der Hohenstaufen- Ecke Goltzstraße traf er auf eine Gruppe junger Leute, die von einer Party kamen. Es gab einen Wortwechsel. Plötzlich soll P. geschossen haben. Eine Kugel traf einen 22-Jährigen, der mit dem Disput nichts zu tun hatte. Er sitzt seitdem im Rollstuhl. Freitag wird das Urteil verkündet.

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