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Getötete Frau in Staaken in Berlin : Haftbefehl wegen Mordes und Vergewaltigung für 36-Jährigen

Der Tatverdächtige war zuvor festgenommen worden. Er soll die Frau ermordet, besonders schwer vergewaltigt und die Tat gestanden haben.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Die in ihrer Wohnung in Staaken getötete 59-Jährige ist offenbar von einem 36-jährigen Nachbarn vergewaltigt und ermordet worden. Der Mann gestand die Tat nach einem Suizidversuch Pflegern im Krankenhaus. Am Freitag erhielt er Haftbefehl wegen Mordes und besonders schwerer Vergewaltigung. Näheres gab die Polizei nicht bekannt.

Zu vor hatte sie mitgeteilt, dass es sich bei der Toten um die Bewohnerin der Wohnung im Seegefelder Weg handelte. Sie war am Donnerstagnachmittag dort tot aufgefunden worden. Die Frau war morgens nicht zur Arbeit erschienen. Daraufhin begaben sich Feuerwehrleute gegen 17 Uhr in ihre Wohnung und entdeckten sie dort leblos.

Der Tatverdächtige im Alter von 36 Jahren wurde am gleichen Nachmittag in einem Krankenhaus festgenommen. Er hatte offenbar versucht, sich nach der Tat das Leben zu nehmen. Zeugen fanden ihn gegen 7.30 Uhr verletzt vor dem Wohnhaus im Seegefelder Weg. Rettungssanitäter brachten ihn mit Schnitt- und Stichverletzungen in ein Krankenhaus. Nach einer Operation vertraute er sich dem Klinikpersonal an, das daraufhin die Polizei informierte.

Die Hintergründe der Tat sind nach Polizeiangaben noch unklar.

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