Gewalt gegen Einsatzkräfte : Betrunkener springt Polizist in den Rücken

Ein Autofahrer rammt mit Absicht einen Streifenwagen, ein Betrunkener springt einem Polizisten in den Rücken: In zwei Fällen gab es Gewalt gegen Beamte im Einsatz.

Foto: dpa

Ein Autofahrer hat in Neu-Hohenschönhausen auf der Flucht vor Polizeibeamten mit Absicht einen Streifenwagen gerammt. Anschließend gelang es ihm zu entkommen. Gegen 1:45 Uhr in der Nacht zu Sonnabend fiel der Besatzung eines Funkwagens in der Hansastraße Ecke Darßer Straße ein gelber Kleinwagen auf, woraufhin sich die Beamten entschieden, ihn zu kontrollieren. Sie schalteten Blaulicht und Martinshorn ein und signalisierten dem Fahrer, er solle stehenbleiben. Der Unbekannte raste aber stattdessen davon, verfolgt von den Polizisten. Kurz darauf stieß das flüchtende Auto gegen den Bordstein, so dass es sich drehte und zum Stehen kam. Die beiden Wagen standen sich gegenüber, dann stellten die Polizisten ihr Fahrzeug quer, um eine weitere Flucht zu verhindern. Nachdem der Beifahrer aus dem Streifenwagen ausgestiegen war und in Richtung des gelben Wagens lief, gab der Fahrer des Kleinwagens abermals Gas, stieß gegen die rechte Seite des Funkwagens und rammte diesen beiseite. Anschließend flüchtete der Autofahrer, die Polizisten verloren ihn aus den Augen.

In Steglitz kam es am Vormittag des Neujahrstages sogar zu direkter körperlicher Gewalt gegen einen Polizisten. Während der Festnahme von drei Männern sprang einer der drei mit dem Knie einem Beamten in den Rücken und rollte sich über den Nacken und den Kopf des Attackierten ab. Der Oberkommissar erlitt Rippenprellungen und eine Verletzung an der Hand. Zwei der drei Verdächtigen waren zuvor aufgefallen, weil sie die Seitenscheibe eines geparkten Autos eingeworfen hatten, anschließend hatten alle drei – offensichtlich alkoholisiert – auf einen Mann eingeschlagen, den sie aus seiner Wohnung herausgeklingelt hatten. Das Opfer erlitt Schürfwunden. Tsp

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