Gewalt : Jugendlicher attackiert Lehrer an Berliner Schule

An der Neuköllner Röntgen-Oberschule ist ein 55-jähriger Pädagoge angegriffen worden, als er einen 17-Jährigen des Schulgeländes verweisen wollte. Der Lehrer musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

BerlinIn Berlin hat sich erneut ein Übergriff auf einen Lehrer an einer Schule ereignet. Der schulfremde Jugendliche soll seine Ex-Freundin in der Neuköllner Röntgen-Oberschule aufgesucht haben, um sie zur Rede zu stellen, sagte ein Polizeisprecher. Das Mädchen lehnte eine Aussprache jedoch ab. Als der mit der Hofaufsicht beauftragte Lehrer daraufhin einschritt, wurde er von dem 17-Jährigen mehrmals ins Gesicht geschlagen. Mehrere Schüler eilten dem Lehrer daraufhin zu Hilfe. Der Pädagoge wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Schläger flüchtete. Die Ermittlungen laufen.

Erst am Montag war eine Lehrerin an der Mildred-Harnack-Gesamtschule in Lichtenberg von einem 19-Jährigen bedroht worden. Als die Frau das Handy des Schülers konfiszieren wollte, sagte dieser: "Sie sind heute Abend tot. Ich bringe Sie um." Der Schulleiter verständigte die Polizei. Laut Medienberichten soll der 19-Jährige als Konsequenz für zwei Wochen vom Unterricht suspendiert worden sein.

Am Freitag vergangener Woche hatten zwei schulfremde Jugendliche eine 58 Jahre alte Lehrerin an der Tempelhofer Dag-Hammarskjöld-Schule während des Unterrichts mit einer Stahlrute attackiert. Ein 16-jähriger Schüler hatte die beiden damit beauftragt, die Tasche der Lehrerin zu rauben, in der er sein schlechtes Zeugnis vermutete. Hintergrund dürfte gewesen sein, dass der Jugendliche nicht versetzt wird. Auch er wurde vom Schulunterricht suspendiert. (mit ddp)

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