Kellerbrand in Berlin-Spandau : Neun Verletzte nach mutmaßlicher Brandstiftung

Das Feuer war vermutlich gelegt: Neun Anwohner wurden durch einen Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Spandau verletzt.

Die Feuerwehr war im Einsatz. (Symbolbild)
Die Feuerwehr war im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Spandau wurden am Sonntagabend neun Menschen verletzt und zum Teil ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz nach 23 Uhr sahen Anwohner des Hauses in der Falkenhagener Straße Rauch aus dem Keller emporsteigen. Sie verständigten Polizei und Feuerwehr. Gegen zwei Uhr konnte die Feuerwehr den Brand in zwei Kellerverschlägen löschen. Die Ermittler des Brandkommissariats beim Landeskriminalamt gehen derzeit von einer schweren Brandstiftung aus.

Insgesamt 27 Personen wurden von der Feuerwehr mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht und mussten das Haus verlassen. Sechs Bewohner kamen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Kliniken. Drei weitere erlitten zusätzlich Schnittverletzungen beim Einschlagen von Flurfenstern, um den Rauch abziehen zu lassen.

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