Kindesmissbrauch in Berlin : Vater muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis

Fünf Jahre lang missbrauchte ein Vater seine kleine Tochter. Jetzt hat das Landgericht ihn zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.  

Der Polizist bestreitet die Vorwürfe
Der Polizist bestreitet die VorwürfeFoto: dpa

Das Mädchen war vier Jahre alt, als die Übergriffe begannen: Fünf Jahre lang hat ein Vater aus Hellersdorf seine Tochter missbraucht – vor laufender Kamera. Die kinderpornografischen Bilder gab er über das Internet teilweise weiter. Es waren Ermittlungen US-amerikanischer Fahnder wegen Kinderpornografie, die im Juli 2014 auf die Spur des 37-jährigen Torsten G. führten. Das Landgericht verhängte nun siebeneinhalb Jahre Gefängnis.

Die Beweise gegen den Vater waren erdrückend. Polizisten hatten bei dem Kfz-Elektroniker mehr als 5400 kinderpornografische Bilder der Tochter sowie 44 Videos sichergestellt. Zunächst habe er die Fotos aus „Sammelwut“ angefertigt, dann als Tauschobjekte. „Ich wollte so über das Internet an andere private Fotos kommen“, gab G. im Prozess um 147 sexuelle Übergriffe zu. Ein Gutachter sagte, G. könne seine pädophile Neigung kontrollieren. Die Mutter des Mädchens habe jahrelang nichts von den Taten in der gemeinsamen Wohnung bemerkt.

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