Krankenhaus Tempelhof : Mutmaßliche Mörderin in Psychiatrie eingewiesen

Am Mittwochmorgen wurde im Krankenhaus Berlin-Tempelhof die Leiche einer 53-jährigen Patientin gefunden. Die Obduktion der Leiche einer 53-Jährigen hat den ersten Verdacht der Ermittler bestätigt. Die mutmaßliche Mörderin ist der Polizei schon einmal aufgefallen.

BerlinGegen 4:30 Uhr am Mittwoch entdeckte das Pflegepersonal die Leiche einer Patientin des Wenckebachkrankenhauses in Berlin-Tempelhof. Die Sofortobduktion bestätigte den ersten Verdacht der Ermittler. Die 53-jährige Frau wurde erstickt - vermutlich mit einem Kissen.

Die Ermittler haben offenbar die Mitpatientin der 53-Jährigen in Verdacht. Angelika L. soll den Pflegern die Tat gestanden haben. Allerdings sei sie „geistig völlig gestört“, wie ein Ermittler sagte. Sie wurde mittlerweile in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen.

Schon einmal hatte es in der psychiatrischen Abteilung der Klinik einen Mord gegeben, im August 2004. Damals hatte ein 26-Jähriger einen 94 Jahre alten Mitpatienten getötet, weil er sich durch das Schnarchen des alten Mannes gestört fühlte. Sie waren in einem Zweibettzimmer untergebracht. Der 26-Jährige hatte den Pflegern gebeichtet, den Mann mit einem Kissen erstickt zu haben. Er war per Gerichtsbeschluss nach einem versuchten Suizid wegen Eigengefährdung in der Psychiatrie untergebracht worden.

Auch die mutmaßliche Mörderin ist bereits vorbelastet. Medienberichten zufolge soll sie 1999 in Fort Myers (Florida/USA) versucht haben ein vierjähriges Mädchen zu töten, weil sie auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden wollte. (tbe/tabu/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben