Kreuzberg und Spandau : Zwei Lokale wegen Rauschgifthandels geschlossen

Mit einem gut organisierten Rauschgift-Handel sind mehrere Jugendliche aufgeflogen. Die Polizei hatte sie durchschaut.

BerlinMehrere mutmaßliche Händler gingen der Polizei ins Netz. Darunter war ein 26-jähriger Kreuzberger, der am Samstagnachmittag vor einem Internetcafé in der Naunynstraße an fünf Personen Marihuana verkauft haben soll. Er hatte vor dem Lokal mehrere Rauschgiftverstecke angelegt.

Drei Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren wurden wegen Verdachts auf arbeitsteiligen Rauschgifthandel festgenommen. Der 19-Jährige war offenbar auf der Straße der Ansprechpartner für Kaufinteressenten gewesen und hat sie an einen 18-Jährigen verwiesen, der das Geschäft abwickelte. Im Lokal fanden die Beamten einen weiteren 18-Jährigen, der den Angaben zufolge verkaufsfertige Rauschgiftpackungen bei sich trug.

In einem Café in der Spandauer Kurstraße wurden ein 28-jähriger mutmaßlicher Drogendealer, der eine geringe Menge Marihuana bei sich hatte, sowie ein 19-jähriger Gast festgenommen. (kj/ddp)

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