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Kreuzberg : Verdächtiger Rucksack - SPD-Zentrale vorübergehend geräumt

Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist am Sonntag das Willy-Brandt-Haus in Berlin kurzzeitig geräumt worden. Der herrenlose Rucksack habe jedoch einem Journalisten gehört und sei harmlos gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Der Fund eines herrenlosen Rucksacks hat am Sonntagabend einen Polizeieinsatz in der SPD-Bundeszentrale in Berlin ausgelöst. Das Gepäckstück entpuppte sich jedoch kurze Zeit nach seiner Entdeckung als harmlos. Der Rucksack gehörte einem Journalisten, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Am Nachmittag hatte es im Haus eine Pressekonferenz mit SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gegeben. Diese Veranstaltung hatte der Journalist besucht.

Aus Sicherheitsgründen hatte die Polizei das Willy-Brandt-Haus in der Kreuzberger Stresemannstraße kurzzeitig geräumt. Auch Teile der Straße waren zeitweise gesperrt. Gegen 17.40 Uhr gab es Entwarnung, nachdem der Journalist als Besitzer des Rucksacks ausgemacht worden war. Seit rund zehn Tagen gibt es verschärfte Terrorwarnungen für die Hauptstadt. (rtr/dapd/dpa)

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