Kriminalität : "Enkeltrick" bei Betrügern beliebt

Die Zahl der Betrugsfälle mit dem sogenannten Enkeltrick ist weiter gestiegen. Die Täter seien in Banden organisiert.

Die Zahl der Betrugsfälle mit dem sogenannten Enkeltrick ist weiter gestiegen. Das geht aus einer Anfrage des CDU-Innenexperten Robbin Juhnke an den Senat hervor. Beim „Enkeltrick“ rufen die Täter Senioren an, geben sich als Verwandte – meist als Enkel – aus und bitten um Geld wegen einer Notlage. Weil sie angeblich verhindert sind, schicken sie einen „guten Freund“ vorbei, um das Geld abzuholen.

Die Polizei zählte im vorigen Jahr 527 solcher Vorfälle – davon 456 Versuche und 71 vollendete Taten. Im Jahr 2007 waren es 461 Fälle (davon 79 vollendete Taten). Die Täter seien in Banden organisiert. Diese bestünden aus Roma, die in Polen und teils auch in Deutschland lebten, teilte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) mit. Um Rentner besser zu schützen, biete die Polizei regelmäßig Veranstaltungen zum Thema „Seniorensicherheit“ an. Auch die Mitarbeiter von Banken seien gebeten worden, auf höhere Geldabhebungen bei Rentnern zu achten und die Polizei zu informieren. tabu

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