Kriminelle Serie geht weiter : Auch am Samstagabend wieder Brandstiftung in Hellersdorf

Nachdem es bereits in der Nacht zum Samstag wieder gebrannt hat in Hellersdorf, legten Unbekannte in einem Wohnhaus am Samstagabend im selben Bezirk erneut Feuer.

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Ein Mieter eines Wohnhauses in der Ludwigsfelder Straße bemerkte am Sonnabend gegen 20.50 Uhr Rauchschwaden aus dem Keller des Gebäudes. Er rief daraufhin über den Notruf die Feuerwehr und die Polizei. Doch noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte erlosch der Brand von selbst.

Der oder die Täter hatten einen Stapel Altpapier angezündet. Keiner der Hausbewohner wurde verletzt. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Erst in der Nacht zum Sonnabend hatte es im selben Bezirk in der Zerbster Straße gebrannt. Ein Kinderwagen stand kurz vor zwei Uhr in Flammen. Die Sirene eines Rauchmelders einer Wohnung im ersten Stock weckte die Anwohner rechtzeitig. Letztes Jahr gab es in Hellersdorf von März bis November eine Brandserie mit rund 70 Feuern. Die Täter wurden nie gefasst. Die Anwohner fürchten, dass die Brandserie von neuem beginnen könnte.

Zuletzt hatte es in Neukölln und anderen Bezirken immer wieder Brandstiftungen gegeben, dabei wurden meistens Kinderwagen in Hausfluren angezündet. Bei einem der Brände in Neukölln starben drei Menschen in einem Haus in der Sonnenallee.

Die Berliner Polizei hat eine Sonderkommission mit weiteren Ermittlern aufgestockt und eine Belohnung von 25.000 Euro ausgelobt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters aus der Sonnenallee führen.

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