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Landkreis Oder-Spree : Unfall auf A12: Identität eines Toten noch unbekannt

Bei einem Unfall auf der Autobahn 12 im Landkreis Oder-Spree nahe Storkow sind in der Nacht zum Mittwoch zwei Menschen gestorben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Identität eines Toten weiter unklar.

Die Berliner Polizei (Symbolbild).
Die Berliner Polizei (Symbolbild).Foto: dpa

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zum Mittwoch kamen laut Angaben der Polizeidirektion Brandenburg Ost zwei Menschen ums Leben. Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn 12 zwischen den Ausfahrten Storkow und Fürstenwalde-West in Richtung Frankfurt / Oder.

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Offenbar geriet gegen zwei Uhr morgens ein Kleintransporter frontal zwischen zwei Lastkraftwagen. Zwei Insassen des Kleintransporters starben an der Unfallstelle, ein weiterer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ebenfalls schwer verletzt ist der Fahrer des hinteren LKW. Der Fahrer des vorderen LKW blieb unverletzt. Alle drei Fahrzeuge waren polnischer Herkunft.

Noch immer ist die Identität einer der beiden Toten unbekannt. Die Identität des zweiten sei dagegen geklärt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es handele sich um einen 58-Jährigen aus Polen. Ein 56 Jahre alter Pole, der ebenfalls in dem Kleinbus saß, überlebte den Unfall. Laut Polizei wird der Schwerverletzte weiter in einem Krankenhaus in Bad Saarow behandelt. Auch der 47 Jahre alte polnische Fahrer des auffahrenden Lastwagens wurde verletzt.

Offenbar transportierte der hintere LKW nicht deklariertes Gefahrgut. Ersten Erkenntnissen handelt es sich hierbei um Baumaterialien.

Die A12 war für mehrere Stunden in Richtung Frankfurt / Oder bis Fürstenwalde-Ost gesperrt. Durch den langen Rückstau sperrte die Polizei ab sieben Uhr morgens auch die Ausfahrt auf die A12 vom Dreieck Spreeau. Sie empfahl, die Stelle weiträumig zu umfahren, etwa über die B 246 über Storkow. Die Strecke in Richtung Frankfurt (Oder) war am späteren Mittwochabend freigegeben worden, wie die Polizei mitteilte.

Die Bergungsarbeiten am Dreieck Spreeau gestalteten sich schwierig, weil eine ätzende Flüssigkeit aus dem Gefahrguttransporter auslief. Es soll sich laut der Frankfurter Leitstelle um Industrieklebstoff gehandelt haben. Größere Umweltschäden habe es nach jetzigem Kenntnisstand nicht gegeben, sagte der Kreissprecher des Landkreises Oder-Spree.

Es ist bereits der zweite tödliche Unfall zwischen einem Transporter und LKW in Brandenburg innerhalb von zwei Tagen. (tsp/stb/dpa)

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