Leichenfund : Tote in der Spree: Ehemann unter Verdacht

Nach dem Fund einer toten Frau in der Spree ist am Dienstag Haftbefehl gegen den 34 Jahre alten Ehemann des Opfers erlassen worden. Die Tote wies zahlreiche Messerstiche auf.

Wegen Verdachts auf Totschlag sei Untersuchungshaft angeordnet worden, sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Die Obduktion der Leiche habe ergeben, dass die 28-Jährige an einer „Vielzahl von Messerstichen“ gestorben sei.

Die Leiche der Frau war am Sonntagabend in der Spree nahe der Schleuse Charlottenburg gefunden worden, nachdem Passanten die Polizei alarmiert hatten. Gerichtsmedizinische Untersuchungen ergaben daraufhin, dass es sich um eine seit Ende Juni als vermisst gemeldete Frau handelte. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp sind sowohl Opfer als auch Tatverdächtiger gebürtige Türken, die in Reinickendorf lebten. Möglicherweise war Eifersucht das Motiv für die Tat.

Angeblich wollte die Frau sich von ihrem Ehemann trennen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Frau Mutter von vier Kindern. Laut „Berliner Morgenpost“ (Dienstagausgabe) sind sie acht Monate beziehungsweise sieben, acht und neun Jahre alt. (ddp)

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