Leichenfund : Vermisster 25-Jähriger tot aus Spree geborgen

Grausiger Fund: Spaziergänger haben die Leiche eines 25-jährigen Tempelhofers entdeckt. Sein letztes Lebenszeichen war ein Telefonat mit einer Bekannten, dass er mitten im Gespräch nach Sekunden beendete. Seitdem war er spurlos verschwunden.

BerlinDer 25 Jahre alte Mann aus dem Bezirk Tempelhof wurde bereits seit dem 10. Februar vermisst. Jetzt ist er tot aufgefunden worden, wie die Polizei bestätigte. Seine Leiche wurde am Mittwochnachmittag im Bezirk Charlottenburg aus der Spree geborgen. Spaziergänger fanden den jungen Mann an der Olbersstraße.

Sein plötzliches Verschwinden gibt der Polizei Rätsel auf. Am 9. Februar hatte er sich gegen 23:30 Uhr von seiner Lebensgefährtin sowie einem Gast verabschiedet und besuchte einen Freund in der Wisbyer Straße in Pankow. Von dort machte er sich gegen 1:30 Uhr auf den Heimweg. Zu dieser Zeit meldete er sich zu Hause per SMS, dass er sich auf den Weg mache.

Auf dem Hinweg fuhr er mit der S-Bahn von Tempelhof bis zum S-Bahnhof Schönhauser Allee. Über den Rückweg liegen der Polizei keine Erkenntnisse vor. Sein letztes Lebenszeichen erfolgte in der späten Nacht. Zwischen 3 Uhr und 3:30 Uhr rief ihn eine Bekannte aus seiner Pritzwalker Heimat an. Das Telefonat war nach längstens 15 Sekunden mitten im Gespräch von dem 25-Jährigen beendet worden. Von da an fehlte jede Spur.

Am Mittwochabend konnte der Tote einwandfrei identifiziert werden. Unter welchen Umständen der junge Mann starb, ist noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen jedoch ersten Erkenntnissen zufolge nicht vor. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. (imo)

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