Marzahn–Hellersdorf : Neugeborenes schwer misshandelt

Mit massiven Hirnblutungen ist ein zehn Wochen alter Junge am vergangenen Samstag in ein Krankenhaus in Marzahn-Hellersdorf eingeliefert worden. Der Vater hat gegenüber der Mutter zugegeben, den Jungen geschüttelt zu haben. Das Neugeborene wird vermutlich Folgeschäden zurück behalten.

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Mit schweren Verletzungen ist ein Säugling am Samstag in ein Krankenhaus in Marzahn-Hellersdorf eingeliefert worden. Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, ist der Fall schwerer Kindesmisshandlung am Donnerstag bei der Polizei angezeigt worden. Bei dem erst zehn Wochen alten Jungen diagnostizierten Ärzte mehrere massive Hirnblutungen, die durch mehrmaliges Schütteln ausgelöst wurden.

Der Junge sei nicht in Lebensgefahr, es sei jedoch mit Folgeschäden zu rechnen, teilte die Polizei mit. Der 24-jährige Vater des Kindes hatte gegenüber seiner 27-jährigen Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Kindes zugegeben, das Baby geschüttelt zu haben. Er wird am Freitag einem Richter vorgeführt, um einen Haftbefehl zu erlassen. Das Kind befindet sich weiter in ärztlicher Behandlung. Die Ermittlungen dauern an. (ssch)

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