Mehrfach Feuer in Berlin : Toter bei Wohnungsbrand, Verletzte bei Brandstiftung

Bei einem Wohnungsbrand kam am Morgen in Berlin ein Mensch ums Leben. Bei einer Brandstiftung wurden zwei Menschen verletzt. Auch in einem weiteren Fall wurde Feuer gelegt, doch wegen der schnellen Reaktion einer Mieterin kam niemand zu Schaden.

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Nach dem Löschen eines Feuers in einer Wohnung in Karlshorst fand die Feuerwehr am Samstagmorgen eine stark verbrannte Leiche. Ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt, steht noch nicht fest. Der Alarm war kurz nach 8 Uhr eingegangen, der Brand in dem ausgebauten Dachgeschoss in der Hentigstraße war schnell gelöscht.  Die Ursache ist unklar, ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. Pro Jahr sterben etwa 20 bis 30 Menschen in Berlin bei Wohnungsbränden.

In Lichtenberg wurden zwei Menschen in der Nacht zu Sonnabend bei einer Brandstiftung in einem Hochhaus an der Landsberger Allee leicht verletzt. Bei einem weiteren Feuer in einem Haus im gleichen Bezirk wurde durch die schnelle Reaktion einer Mieterin niemand verletzt.

Zunächst hatte es  gegen 19.40 Uhr in der zehnten Etage des Elfgeschossers in der Landsberger Allee gebrannt. Zwei Angestellte einer Wohnbaugesellschaft hatten den Qualm bemerkt, die Mieter informiert und noch versucht zu löschen. Dabei atmeten sie den giftigen Qualm ein, sie kamen mit einer Rauchvergiftung in eine Klinik. Die Feuerwehr löschte dann die Flammen, ein Unbekannter hatte einen Kinderwagen in Brand gesetzt, die Flammen hatten bereits auf ein Fenster übergegriffen.

Kurz vor Mitternacht brannte es dann im Keller eines Hauses an der Warnitzer Straße, mehrere Kilometer entfernt in einem anderen Teil des Bezirks.  Eine Mieterin hatte die beiden brennenden Verschläge im Keller entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. In beiden Fällen hat die Kripo die Ermittlungen übernommen, ein Zusammenhang zwischen beiden Taten war zunächst nicht zu erkennen.

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