Messerangriff : Polizist niedergestochen

Bluttat in Charlottenburg: Ein Zivilpolizist ist am Dienstag niedergestochen und schwer verletzt worden. Der Beamte wollte einen flüchtigen Dieb in einer Wohnung fassen.

Es war gegen 11.30 Uhr als eine Zivilstreife in Charlottenburg den Funkspruch hörte, dass sich offenbar zwei Diebe in einem Wohnhaus in der Sophie-Charlotte-Straße 105h befinden. Die beiden Männer sollen zuvor eine Kamera aus einem Handwerker-Pritschenwagen, der auf dem Hof der Wohnsiedlung geparkt war, gestohlen haben. Zeugen wollen dann beobachtet haben, wie die mutmaßlichen Täter in das Wohnhaus 105h verschwunden sind. "Mehrere Beamte der Zivilstreife sind dann in die Wohnung eines Tatverdächtigen im ersten Stock eingedrungen", sagte ein Polizeisprecher.

Dann ging alles blitzschnell: EinTäter soll auf den ersten Polizeibeamten, der in die Wohnung kam, eingestochen haben. "Der Polizeikommissar erlitt mehrere Stiche in den Oberkörper". Seine Kollegen konnten den Messerstecher überwälitgen. Der Komplize befindet sich immer noch auf der Flucht. Ob er zuvor auch in der Wohnung war oder ob er nur mit in das Wohnhaus gegangen ist und sich zwischenzeitlich verstecken konnte, war noch unklar.

Der verletzte Kommissar wurde mit schweren Stichverletzungen ins Krankenhaus Westend gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Polizist inzwischen außer Lebensgefahr. Die 5. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Komplizen des Messerstechers läuft. tabu

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben