Mit Haftbefehl gesucht : Polizei nimmt drei Rechtsextreme fest

Die Polizei hat am Mittwoch drei Rechtsextreme festgenommen, die untergetaucht waren. Die Männer waren zuvor zu Geldstrafen verurteilt worden und wurden nun mit Haftbefehl gesucht.

Die Polizei hat am Mittwoch drei rechtsextreme Straftäter in Berlin festgenommen. Die Männer im Alter von 26, 29 und 40 Jahren wurden rechtskräftig verurteilt, haben aber ihre Strafe nicht bezahlt beziehungsweise die Haft nicht angetreten und wurden deshalb mit Haftbefehl gesucht. Die Verurteilten wurden von Beamten des Polizeilichen Staatsschutzes in Spandau, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf aufgegriffen.

Zwei der Täter waren verurteilt worden, weil sie zuvor Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet hatten. Sie hatten diverse Hakenkreuzschmierereien begangen. Die beiden konnten am Mittwoch die geforderten 540 Euro und 1200 Euro Strafe bezahlen - und mussten daher nicht eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Gegen den dritten Täter lagen fünf Haftbefehle vor. Insgesamt hätte er eine Strafe in Höhe von 6840 Euro bezahlen müssen - konnte dies aber nicht. Nun muss er eine Freiheitsstrafe von 456 Tagen wegen Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis antreten.

Der Polizeilichen Staatsschutzes hat 2014 insgesamt 30 rechtskräftig verurteilte Rechtsextreme ermittelt und festgenommen, die untergetaucht waren. (ssch)

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