Mitte : Wachmann vor Verdi-Zentrale angeschossen

Zwei Schüsse aus einem Luftdruckgewehr treffen seinen Arm: Mittwochnacht wird ein Wachmann Opfer einer perfiden Tat. Zeugen beobachteten drei Männer auf der anderen Straßenseite.

In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 34-jähriger Wachmann vor der Verdi-Zentrale im Bona-Peiser-Weg in Berlin-Mitte angeschossen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann mit zwei Schüssen aus einem Luftdruckgewehr leicht am Arm verletzt. Der 34-Jährige
setzte seine Arbeit jedoch fort, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der oder die Täter konnten unerkannt entkommen.

Noch ist unklar, ob die drei Männer, die sich zum Tatzeitpunkt gegenüber des Gebäudes aufhielten, etwas mit dem Angriff zu tun haben. Vermutet wird jedoch, dass die Schüsse aus dem leerstehenden Fabrikgebäude am Paula-Thiede-Ufer abgefeuert wurden.

Ein politisches Motiv für die Schüsse auf den Beschäftigen kann nicht ausgeschlossen werden. Deswegen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das Gebäude der Dienstleistungsgewerkschaft war erst Anfang April von unbekannteten Tätern mit politischen Parolen beschmiert worden. Ob ein Zusammmenhang mit den derzeit stattfindenden linken "Action Weeks" besteht, konnte die Polizei gegenüber Tagesspiegel.de nicht bestätigen.(nal)

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