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Moabit : Polizisten halten Zivilbeamte für Einbrecher – und schießen

Die Beamten waren zu einem Einbruch in ein Juweliergeschäft geeilt. Im Einsatz waren Zivilbeamte und Polizisten, die offenbar zunächst von den jeweils anderen am Tatort nichts wussten.

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Bei der Festnahme eines Einbrechers in Moabit hat ein Polizist einen Schuss abgegeben, weil er einen Kollegen in der Dunkelheit für den Täter hielt. Die Polizisten waren in der Nacht zu Sonntag gegen 5 Uhr in die Turmstraße gerufen worden, weil ein Mann in ein Juweliergeschäft eingebrochen war. Anwohner hatten den Täter beobachtet und die Polizei alarmiert.

Ein Wagen mit Zivilbeamten war zuerst vor Ort, die Polizisten durchsuchten das Haus – bis sie von wenig später eintreffenden Polizisten aufgefordert wurden, das Haus mit erhobenen Händen zu verlassen. Einer der Zivilbeamten im Haus dachte nun, dass der Täter gefunden sei und rannte auf die Straße, um den draußen stehenden Kollegen zu helfen – in der Dunkelheit wurde er aber von diesen für den Einbrecher gehalten. Ein Polizist schoss daraufhin auf den heranstürmenden Mann in der Dunkelheit – traf ihn aber glücklicherweise nicht. Nachdem sie die Verwechslung erkannt hatten, stellten die Beamten schließlich im dritten Obergeschoss des Hauses einen Tatverdächtigen. 

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