Mordfall : Staatsanwalt: Die beiden Mongolen töteten sich gegenseitig

Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft ist keine dritte Person an der blutigen Tat in einem Lichtenberger Studentenwohnheim beteiligt. Dort waren zwei Mongolen erstochen aufgefunden worden.

Berlin Die beiden tot in einem Lichtenberger Studentenwohnheim aufgefundenen Mongolen haben sich vermutlich gegenseitig umgebracht. Der Tod der Männer sei mit aller Wahrscheinlichkeit nicht von einer unbekannten dritten Person verursacht worden, teilte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Den Ermittlungsergebnissen zufolge gerieten die beiden Männer in der Wohnung aus bislang ungeklärten Motiven in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Dabei sei auch ein Küchenmesser "derart zum Einsatz gekommen, dass letztlich beide Personen Stichverletzungen erlitten und noch in der Wohnung verstarben", hieß es.

Die Toten waren am 18. August blutüberströmt in einer Wohnung in der Lichtenberger Coppistraße entdeckt worden. Beide hatten keine Meldeadresse in Berlin. Vor Jahren waren sie wegen Verstoßes gegen das Ausländergesetz sowie einiger kleinerer Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Zunächst hatten die Ermittler nicht ausgeschlossen, dass die Männer von einer dritten Person getötet worden sein könnten. (rik/ddp)

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