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Mutmaßliche Vergewaltigung : Tatverdächtige stellen sich nach Videofahndung

Nachdem die Polizei am Wochenende mit veröffentlichten Videobildern nach zwei mutmaßlichen Vergewaltigern gefahndet hat, haben sich am Montag zwei Männer in Begleitung ihrer Anwälte gestellt. Zu den Vorwürfen schwiegen sie.

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Die beiden Männer gingen am Montag direkt zur zuständigen Dienststelle beim Landeskriminalamt in der Keithstraße in Schöneberg und gaben dort im Beisein ihrer Anwälte an, die gesuchten Personen zu sein, bestätigte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel. "Zu den Tatvorwürfen äußerten sie sich aber nicht", sagte er.

Den Verdächtigen wird vorgeworfen, sich am 5. Mai dieses Jahres in einer Gartenlaube in Charlottenburg an einer Touristin aus Russland vergangen zu haben. Nach der Tat ließen sie die Frau am Mierendorffplatz zurück und gingen gegen 6 Uhr in die dortige U-Bahnstation, wo sie von Überwachungskameras aufgezeichnet wurden.

Während einer der Männer mit der U 7 in Richtung Rathaus Spandau fuhr, verließ der andere den Bahnhof wieder, hieß es. Der Größere von beiden wird laut Polizei als etwa 25 Jahre alt und 1,90 Meter groß beschrieben. Er nannte sich Ben und soll eine schlanke Figur, dunkle Haare, engstehende Augen und schiefe Zähne haben. Sein etwa gleichaltriger Komplize soll 1,70 Meter groß und stämmig sein, dunkle kurze Haare und einen dunklen Teint haben.

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