Nach Ausschreitungen : Räumung der Liebig 14 wird Thema im Bundestag
08.02.2011 14:51 Uhr- Modeläden rund um den Hackeschen Markt wurden in der Nacht zu Samstag zur Zielscheibe offenbar linksextremistischer Sachbeschädiger. Hier wird das Scherbengericht samt... - Foto: Björn Kietzmann
- Dutzende Autonome randalierten im Kiez in Mitte - aus Protest gegen die Räumung des linken Wohnprojekts in der Liebigstraße 14 in Friedrichshain. - Foto: Tsp
- Radikaler Chic? - Foto: Björn Kietzmann
Die Räumung eines der letzten besetzten Häuser in Berlin und die anschließenden Krawalle werden Thema im Bundestag.
Union und FDP hätten für diesen Mittwoch eine Aktuelle Stunde mit dem Thema „Gewalttaten und anhaltende Ausschreitungen in Berlin und anderen Städten im Zuge der Räumung eines besetzten Hauses“ beantragt, teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, am Dienstag in Berlin mit.
Bei dem Einsatz mit 2500 Beamten hatte die Polizei am 2. Februar im Stadtteil Friedrichshain das Haus Liebigstraße 14 geräumt. Bei den Krawallen nach der Räumung waren 61 Polizisten leicht verletzt worden, 82 Personen wurden vorläufig festgenommen.
Im Anschluss war es unter anderem in Hamburg und Kiel zu gewalttätigen Solidaritätsbekundungen der Hausbesetzer-Szene gekommen. (dpa)













