Nach Mai-Randale in Berlin : 21-Jähriger muss Freizeitarbeit leisten

Ein 21-jähriger Mann wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung für schuldig gesprochen, weil er einen Polizisten mit einer Flasche beworfen hatte. Er muss nun 120 Stunden Freizeitarbeit leisten.

Kerstin Gehrke

Nach einem Flaschenwurf gegen einen Polizisten am 1. Mai in Kreuzberg hat ein Jugendgericht einen 21-jähriger Randalierer verwarnt und ihm auferlegt, 120 Stunden Freizeitarbeit zu leisten. Der arbeitslose Angeklagte hatte am Mittwoch gestanden, dass er sich von der aufgeheizten Stimmung in der Adalbertstraße habe mitreißen lassen. Ihm sei klar, dass er Menschen in Gefahr gebracht hatte. „Ich schäme mich, es war eine Dummheit“, sagte der Mann ohne Vorstrafen.

Er sei mit Freunden von einer Party gekommen und angetrunken gewesen. Die Flasche traf einen uniformierten Beamten, der etwa acht Meter entfernt stand. Verletzungen konnten aber nicht festgestellt werden. Die Richterin sprach den Werfer aus Mitte der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig.

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