Nach Randale in Berlin-Neukölln : Polizei sucht Zeugen: Wer hat die Steinewerfer gesehen?

Nach den Randalen in Nord-Neukölln am 6. Februar sucht der Polizeiliche Staatsschutz nun Zeugen der Ereignisse.

Foto: dpa/Patrick Pleul

Der Polizeiliche Staatsschutz hat am Mittwochmorgen einen Zeugenaufruf im Zusammenhang mit den Randalen in Nord-Neukölln am 6. Februar gestartet.

Wie berichtet, sollen gegen 23 Uhr fünfzig bis hundert Vermummte randalierend durch die Hobrechtstraße gezogen sein. Laut Polizei wurden aus der Gruppe heraus mehrere Autos beschädigt. Als in der Jansastraße ein Streifenwagen vorfuhr, wurde er mit Steinen und Gegenständen beworfen. Das Fahrzeug musste hinterher ausgetauscht werden. Auch in der Friedelstraße wurden hinterher mehrere beschädigte Autos bemerkt. Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte die Vorgänge hinterher als "Straßenterror" verurteilt.

Der Polizeiliche Staatsschutz sucht Zeugen, die die Randalierer am Werk beobachtet haben und einen oder mehrere dieser Personen beschreiben können. Gefragt wird auch nach "verdächtigen Beobachtungen", die vor und nach der Randale gemacht worden sind. Von besonderem Interesse ist hierbei, wohin die Verdächtigen nach der Tat verschwunden sind. Anderer Hinweise zur Sache werden natürlich auch gern entgegengenommen.

Hinweise können unter der Telefonnummer (030) 4664 952 325 mitgeteilt werden. Wie immer können Zeugen auch jede beliebige Polizeidienststelle aufsuchen.

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