Nach Überfall auf Laubenpieperin in Berlin-Spandau : Polizei sucht Räuber mit Phantombild

Eine Frau wurde am 19. August in ihrer Laube im Weinmeisterhornweg überfallen, misshandelt und ausgeraubt. Die Polizei zeigt ein Phantombild des Täters.

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Dieser Mann soll eine Laubenpieperin am 19. August misshandelt und ausgeraubt haben.
Dieser Mann soll eine Laubenpieperin am 19. August misshandelt und ausgeraubt haben.Foto: Polizei

Die Polizei sucht einen etwa dreißig Jahre alten Mann, der am 19. August 2015 eine 55-jährige Frau in ihrer Laube überfallen, über einen Zeitraum von 90 Minuten misshandelt und schließlich ausgeraubt hat. Die Beute des brutalen Räubers war gering: Er entkam mit Bargeld sowie dem Mobiltelefon der 55-Jährigen.

Der Mann hatte die Frau gegen Mitternacht in ihrer Laube im Weinmeisterhornweg überfallen. Die Straße befindet sich am äußersten westlichen Stadtrand von Berlin, im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt. Der Täter drang in die Laube ein, bedrohte die Frau mit einem Messer und forderte Geld.

Nach Angaben des Opfers soll der Täter sie eineinhalb Stunden lang bedroht und geschlagen haben. Erst dann ließ er von ihr ab und flüchtete mit seiner Beute.

Warum der Räuber die Frau so lange quälte, ist unklar. Die Laubenpieperin konnte sich im Anschluss an die Tortur leicht verletzt zu ihren Nachbarn retten.

Täter stammt mutmaßlich aus Nordafrika

Der Täter soll etwa 30 Jahre alt und von athletischer Statur sein. Allerdings ist er mit etwa 1,65 Meter ungewöhnlich klein für einen erwachsenen Mann. Sein Haar trug er kurz geschnitten und schwarz.

Genau wie die Augenbrauen soll auch das Haupthaar sehr dicht sein. Die Augenfarbe des Täters war braun. Die Polizei spricht davon, dass der Täter "nordafrikanischen Phänotyps" sei; das heißt, er könnte aus dem Maghreb stammen.

In der Tatnacht trug er eine dunkle Jeans und ein dunkles Shirt, außerdem eine goldene Damenarmbanduhr mit einem runden Ziffernblatt.

Die Polizei hat das Phantombild veröffentlicht, weil sie auf Hinweise aus der Bevölkerung hofft.

Wer die abgebildete Person oder ihren Aufenthaltsort kennt, in der Tatnacht vom 19. auf den 20. August verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts machte oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann: Die Polizei freut sich über einen Anruf unter (030) 4664 273 114. Außerhalb der üblichen Bürodienstzeiten muss (030) 4664 271 010 gewählt werden. Wie immer nimmt auch jede andere Dienststelle der Polizei Hinweise entgegen.

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